Phonitor xe

Kopfhörerverstärker

Phonitor xe ist die nonplusultra Stand-Alone-Variante für Kopfhörer-Liebhaber die keine Kompromisse eingehen möchten.

Als erster Phonitor überhaupt kann der Phonitor xe mit dem neuen DAC768 ausgestattet werden.
Dieser optionale interne Über-DAC befähigt den Phonitor xe Daten mit überragender Klangqualität zu wandeln.
32Bit Wortbreite und PCM-Abtastraten mit bis zu 768kHz, sowie DSD – hoch bis zu DSD256 – lauten die beeindruckenden Zahlen.

Die analoge Seite des Wandlers spielt ebenfalls in der allerhöchsten Profi-Liga:
Der aktive Tiefpass-Filter ist in 120V-Voltair-Technologie realisiert – genauso wie beim Director DAC & Vorverstärker.

2.099

2.799 € mit DAC768
parallax background
Der Phonitor ist eine Erfolgsgeschichte. Erfunden und entwickelt, um dem Toningenieur und Produzenten ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem er Musik auf dem Kopfhörer mischen kann. Hi-Fi-Enthusiasten erkannten, dass mit dem Phonitor nun auch „ihre“ Musik über Kopfhörer richtig wiedergegeben wurde, nämlich ohne Super-Stereoeffekt und mit natürlichem Übersprechen. Also exakt so, wie sie produziert wurde.

Wir entwickeln für den Hi-Fi-Bereich optimierte Versionen des Phonitors für diejenigen, die professionelle Studiotechnik im Hi-Fi-optimierten Gewand zu schätzen wissen.

Im Unterschied zum Phonitor x verzichtet der Phonitor xe auf die Vorverstärkerfunktion. Dafür bietet er im Gegensatz zum kleinen Bruder Phonitor e die schönen VU-Meter und den großen Funktionsumfang bei der Phonitor-Matrix.

Kurzum, der Phonitor xe ist das Flagschiff für den Kopfhörer-Enthusiasten.
Symmetrisch betriebene Kopfhörer werden über die 4-Pol-XLR-Buchse angeschlossen. Sie werden dann mit zwei Endstufen befeuert, die doppelt soviel Leistung bieten, wie der unsymmetrische Klinkenbuchsenanschluss. Dadurch strafft sich die Basswiedergabe nochmals und das Hören ist noch einen Tick entspannter.
Der Phonitor xe bietet Anschlussbuchsen für den symmetrischen und normalen Betrieb, sowohl auf der Gerätevorder- wie Rückseite.

Dauerhaft genutzte Kopfhörer können so rückseitig angeschlossen werden. So stört kein Kopfhörerkabel die Ansicht der Vorderseite.

Mit dem Kippschalter auf der Front schaltet man zwischen vorne und hinten um. So können auch Kopfhörer im Vergleich gehört werden ohne sie ein- und ausstecken zu müssen.
Die Phonitor-Matrix ist identisch mit der des Phonitor x und auf die Wiedergabe „fertiger“ Musik optimiert.

Im Gegensatz zur professionellen Variante Phonitor 2 entfällt folgerichtig die Center-Level-Anpassung, da sie nur in der Produktionphase eingesetzt wird sowie die Solo-Funktion und die Polaritätsumschaltung.
Mit dem Crossfeed-Schalter stellen Sie pegelbezogen das frequenzkorrigierte Übersprechen der Kanäle ein, wie es bei der Wiedergabe über Lautsprecher aufgrund ihres Abstrahlverhaltens in einem Raum auftreten würde. Dies wird als „Interaurale Pegeldifferenz“ bezeichnet.

Die Variation des Crossfeed-Wertes kann man in etwa mit dem Einfluss verschiedener Raumgrößen und -charakteristiken auf dieselbe Lautsprecheraufstellung vergleichen. Die Einstellung erfolgt in sechs Stufen zwischen einem Minimal- und einem Maximalwert und interagiert mit der Einstellung des Speaker Angle-Wertes zur Simulation der Stereo-Basisbreite, siehe nächster Absatz.
Mit dem Angle-Schalter stellen sie das frequenzkorrigierte Übersprechen der Kanäle ein. Man spricht hierbei von der „Interauralen Zeitdifferenz“. Die Beeinflussung des Zeitpunktes, zu dem die Schallsignale auf das gegenüberliegende Ohr treffen, entspricht der Variation des Aufstellungswinkels bei einem realen Lautsprecherpaar.

Die Konstanten des zeitbezogenen Übersprechens zwischen linkem und rechtem Kanal bewegen sich insgesamt im Bereich von 90 bis 635 Mikrosekunden. Als Ausgangseinstellung sollte die 30°-Position gewählt werden.
Zur Steuerung der Lautstärke können Sie jede beliebige Infrarot-Fernbedienung einsetzen. Die Besonderheit ist, dass der Phonitor xe ihre Fernbedienung lernt und nicht umgekehrt.

Sie brauchen also keine lernbare Fernbedienung, sondern nehmen einfach die Fernbedienung (zum Beispiel) ihres CD-Spielers und suchen sich zwei Tasten aus, die Sie ansonsten nicht benutzen und weisen diesen die Funktion „lauter“ bzw. „leiser“ zu. Näheres hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung.
Der Phonitor xe kann mit dem Über-DAC 768 ausgestattet werden.

Die Anzahl der Eingänge erweitert sich um einen USB-, einen coaxialen und einen optischen sowie einen AES/EBU-Eingang, der das SPDIF-Signal symmetrisch führt.

Der DAC768 unterstützt PCM-Abtastraten bis 768 kHz bei einer Wortbreite von 32 Bit. DSD wandelt er bis hin zu DSD256. Der Wandler synchronisiert sich automatisch auf die anliegende Abtastrate.

Im Gegensatz zum DAC192 gibt der DAC768 auch DSD wieder und unterstützt höhere Abtastraten für PCM-Signale. Die Bit-Tiefe vergrößert sich von 24 auf 32 Bit und bietet somit einen noch größeren Dynamikumfang.

Der obligatorische Tiefpass-Filter ist in 120V-VOLTAiR-Technik realisiert. Und das gleich zweifach im neu entwickelten DLP120-Modul. DLP steht für ”Dual Low Pass". Das sind zwei getrennte analoge Filter in VOLTAiR-Technik. Je nach Art des Digitalsignals durchläuft das analoge Signal den PCM- oder den DSD-Filter und entfaltet sich frei in einen riesigen Dynamikumfang hinein. Das ist hörbar besser.
Der DAC768 ist komplett neu entwickelt worden. Kern ist der AK4490-Velvet Sound®-Wandlerchip von AKM.

Dieser bietet eine Bittiefe von 32 Bit und eine maximale Abtastrate von 768kHz für PCM-Digitalsignale und DSD4 oder DSD256 für Direct-Stream-Digitalsignale.

Der DAC verfügt über vier verschiedene Eingängsbuchsen: AES/EBU, USB, COAX, OPTICAL.
AES (oder genauer AES3 oder AES/EBU) ist ein Standard für den Austausch digitaler Audiosignale zwischen professionellen Audiogeräten. AES3 wurde gemeinsam von der Audio Engineering Society (AES) und der European Broadcasting Union (EBU) entwickelt.

Ein AES-Signal transportiert zwei kodierte PCM-Audiokanäle mit bis zu einer maximalen Abtastrate von 192 kHz.

Der Standard ist unter IEC 60958 Type I definiert.

Zur Verbindung werden symmetrische, 3-adrige, 110 Ohm „Twisted Pair“-Kabel mit XLR-Steckern verwendet.
Die Konsumer-Variante von AES ist S/P-DIF (Sony/Philips Digital Interface). Weltweit ist es das verbreiteste Verfahren zur Verbindung von digitalen Audiogeräten. Typischerweise wird hier der Digitalausgang eines CD-Spielers angeschlossen.

Die Buchse ist mit „Coaxial" bezeichnet und transportiert wie AES zwei kodierte PCM-Audiokanäle mit bis zu 192 kHz Abtastrate.

Der Standard ist unter IEC 60958 Type II festgelegt.

Zur Verbindung dient ein unsymmetrisches, 2-adriges 75-ohm Koaxial-Kabel mit Cinch-Anschlüssen.
Der 'Type II Optical'-Anschluss verwendet Glasfaser mit einer F05-Buchse, die besser bekannt ist unter der Bezeichnung des Toshiba Markennamens TOSLINK. 'Type II Optical' findet hauptsächlich im Konsumerbereich Anwendung.

Die Buchse ist am Director Mk2 mit "Optical" bezeichnet.

Genau wie AES und Coaxial unterstützt dieser Eingang Abtastraten bis 192kHz für kodiertes PCM-Audio.
Der interessanteste Eingang ist der USB-Port für den Anschluss eines Computers, da hiermit beide Audioformate PCM und DSD unterstützt werden.

Für PCM-Audio werden Abtastraten bis zu 768kHz und für DSD-Audio bis zu DSD4 (quad-rate DSD oder DSD256) unterstützt.

Wenn der Director Mk2 mit einem PC verbunden ist, muss der Windows-Treiber installiert werden, damit höhere Abtastraten als 44.1kHz oder 48kHz ausgegeben werden.

Beim Mac muss kein Treiber installiert werden, da Apple nativ USB class 2 bis zu einer Abtastrate von 768kHz unterstützt.
SACD- oder BluRay-Player geben den DSD-Stream üblicherweise aus Kopierschutzgründen nicht aus. Dies bedeutet, dass ein solcher Spieler nur mit dem Analogeingang verbunden werden kann.

Zur Wiedergabe von (unverschlüsselten) DSD-Daten vom Computer kann nur USB verwendet werden.

Bestimmte Software-Spieler wie beispielsweise Audirvana Plus (Mac), Channel D Pure Music (Mac), J River Media Center (Mac/PC), Signalyst (PC), Foobar2000 (PC), JPlay (PC) unterstützen die DSD-Wiedergabe.

Die USB-Audio 2.0 Spezifikation definiert verschiedene Formate für die Handhabung von PCM-Audiosignalen, aber sie definiert nicht die Handhabung des DSD-Formats. 2012 haben Vertreter vieler Firmen und Institutionen einen Standard entwickelt, der bekannt wurde als "DSD over PCM" oder "DoP". Hierdurch wird DSD-Audio in den PCM-Frames der USB-Spezifikation repräsentiert und detektierbar.
Pulse-Code Modulation (PCM) ist eine Methode zur Kodierung von abgetasteten Audiosignalen, die üblicherweise für unkomprimiertes Audio verwendet wird. Es ist das Standardformat für digitales Audio im Computer, auf Compact Discs, in der digitalen Telefonie und anderen digitalen Audioanwendungen.

Direct-Stream Digital (DSD) ist eine Marke von Sony und Philips. Beide entwickelten DSD für SACD (Super Audio CD), was der designierte Nachfolger der CD werden sollte (die ebenfalls von den beiden Firmen entwickelt wurde).

Da PCM und DSD digitale Formate sind, gibt es auch andere Wege der Wiedergabe. Die höchsten Auflösungen für Musik erhält man mittlerweile bei Download-Portalen wie beispielsweise HD Tracks, Qobuz, HIGHRESAUDIO, primephonic, HDMusicStore, Bleep, Cybele, Gimell, HD-Klassik, 7 Digital etc.

DSD unterscheidet sich grundlegend von konventionellem PCM. Während in einem PCM-Stream die Amplitude eines analogen Signals regelmäßig in gleichen Abständen abgetastet und jedes so gewonnene Sample auf den naheliegensten Wert innerhalb der digitalen Stufen quantisiert wird, speichert ein DSD-Stream eine Sequenz von 1-Bit-Werten bevor durch einen „Decimation“-Prozess das Signal in ein PCM-Signal gewandelt wird.

Ein PCM-Stream hat zwei Eigenschaften, die die Genauigkeit des Streams im Vergleich zum Originalsignal bestimmen. Dies sind die Abtastrate (Anzahl der Samples pro Sekunde) und die Bit-Tiefe (Anzahl der möglichen digitalen Werte, die ein Sample repräsentieren können). Im Director Mk2 wird PCM-Audio bis zu einer Abtastrate von 768 kHz (16x 48 kHz) bei einer Auflösung von 32 Bit unterstützt.

Bei einem DSD-Signal wird die Genauigkeit durch die Abtastrate des 1-Bit-Signals bestimmt. Der Director Mk2 unterstützt DSD bis zur vierfachen Abtastrate (quad-rate DSD auch bekannt als DSD4). DSD1 (Single-rate DSD) ist die typische Abtastrate von SACD oder BluRay. Sie wird auch als DSD64 bezeichnet, weil die Abtastrate das 64-fache der der CD (44.1kHz) also 2.8224 Mhz entspricht. DSD4 tastet mit 11,2896 MHz, der vierfachen SACD/BluRay Abtastrate, ab. Es existiert auch die Bezeichnung DSD256, weil es das 256-fache der Abtastrate der CD ist.

Der langfristige Durchschnitt eines DSD-Signals ist proportional zum Originalsignal. DSD verwendet Noise Shaping-Techniken, um das Quantisierungsrauschen in den nicht hörbaren Hochtonbereich zu verschieben. Theoretisch benötigt man nur einen Lowpass-Filter, um die originale analoge Wellenform zu rekonstruieren. Aber in Wirklichkeit ist die Sache ein bisschen komplizierter. Ein 1-Bit-Signal kann nicht sauber gedithered werden, daher arbeiten moderne Sigma-Delta-Wandler (wie der DAC im Director) im Multi-Bit-Verfahren.

Weil es extrem schwierig ist, Audiobearbeitungen. in einer 1-Bit-Umgebung durchzuführen und weil das vorherrschende Tonstudioequipment wie z.B. Pro Tools, Nuendo, Cubase, Logic ausschließlich PCM-Audio verarbeiten kann ist die Mehrzahl der erhältlichen SACDs und DSD-Downloads —besonders in zeitgenössischer Musik, die auf Multitrack-Aufnahmetechnik zurückgreifen— de-facto in PCM aufgenommen und gemischt (oder analog gemischt und aufgenommen in PCM), um dann im Mastering in DSD gewandelt zu werden. Selten findet man Aufnahmen, die auf einer analogen Mehrspurmaschine aufgenommen und analog gemischt wurden. Die Firma Merging Technologies hat mit ihrem DXD-Format Digital-Audio-Workstations geschaffen, womit man theoretisch gänzlich in der DSD-Welt aufnehmen, mischen und mastern kann.
Rechts-Klick auf Bild zum HiRes-Download.

Der Phonitor xe: High-End in kompaktem Design

XLR - Eingang

  • Neutrik XLR, symmetrisch, Pin 2 = (+)
  • Impedanz: ca. 20k Ohm
  • Gleichtaktunterdrückung: -82 dB
  • Max. Eingangspegel: +32,5 dB

Cinch - Eingang

  • unsymmetrisch
  • Impedanz: ca. 10k Ohm
  • Max. Eingangspegel: +32,5 dB

Digitale Eingänge (optional)

  • Coaxial SPDIF (RCA) – Abtastraten PCM (kHz): 44.1, 48 , 88.2, 96, 176.4, 192
  • Optisch TOSLINK (F06) – Abtastraten PCM (kHz): 44.1, 48 , 88.2, 96
  • USB (B) – PCM Abtastraten (kHz): 44.1, 48 , 88.2, 96, 176.4, 192, 352.8, 384, 705.6, 768
  • USB (B) – DSD 1, 2 und 4 (DoP)
  • AES – Abtastraten PCM (kHz): 44.1, 48 , 88.2, 96, 176.4, 192

Symmetrischer Kopfhörerausgang

  • Neutrik 4-Pin XLR-Buchse
  • Pinbelegung: 1 = L (+), 2 = L (-), 3 = R (+), 4 = R (-)
  • Impedanz: 0,36 Ohm
  • Dämpfungsfaktor: 180 bei 40 Ohm
  • Frequenzgang: 10 Hz bis 300 kHz (-3dB)
  • Übersprechen bei 1 kHz: -90 dB
  • Klirrfaktor: 0,00082 % (@ 0 dBu, 1 kHz, 100 kOhm Last)
  • Rauschen (A-bewertet): -98 dB
  • Dynamikumfang: 130,5 dB

Unsymmetrischer Kopfhörerausgang

  • 6,35 mm-Stereo-Klinkenbuchse
  • Pinbelegung: Spitze = links, Ring = rechts, Schaft = GND
  • Impedanz: 0,18 Ohm
  • Dämpfungsfaktor: 180 bei 40 Ohm
  • Frequenzgang: 10 Hz bis 300 kHz (-3 dB)
  • Übersprechen bei 1 kHz: -90 dB
  • Klirrfaktor: 0,00082 % (bei 0 dBu, 1 kHz, 100 kOhm Last)
  • Rauschen (A-bewertet): -103 dB
  • Dynamikumfang: 135,5 dB

Max. Ausgangsleistung (bei +30 dBu bei 1 kHz)

  • 2 x 1 W bei 600 Ohm Anschlussimpedanz
  • 2 x 2 W bei 300 Ohm Anschlussimpedanz
  • 2x 3,7 W bei 120 Ohm Anschlussimpedanz
  • 2x 2,9 W bei 47 Ohm Anschlussimpedanz
  • 2x 2,7 W bei 32 Ohm Anschlussimpedanz

Interne Stromversorgung

  • Analog: +/- 60 V
  • Digital: + 5 V und + 3,3 V (optionaler DAC768)

Spannungsversorgung

  • Netzspannung (schaltbar): 230 V AC / 50Hz oder 115 V AC / 60Hz
  • Sicherungen: 230V = T 500 mA; 115 V = T 1 A
  • Leistungsaufnahme: max 40 VA
  • Stand-By Stromausnahme: 0,7 W

Maße (inkl. Füße)

  • 278 mm W x 100 mm H x 330mm T

Gewicht

  • 5,1 kg (nur Gerät)
  • 6,25 kg (Versand)


0 dBu = 0,775 V. Technische Änderungen vorbehalten.

Bedienungsanleitungen
Quickstart
Videoanleitungen

Auswechseln defekter Sicherungen 115V

Auswechseln defekter Sicherungen 230V

Umstellen der Netzspannung von 115V zu 230V

Umstellen der Netzspannung von 230V zu 115V

Mac OSX / iOS

Für den Betrieb mit einem Mac oder iDevice ist keine Treiberinstallation erforderlich.

Windows Treiber Download

Ver. 4.67.0

Revision History
Veröffentlichung: 05. August 2019

Legacy Driver Win